Interregio HH-B

Im Verlaufe einer am 17.11.2020 gemeinsam mit den Bundestagsabgeordneten Eckhard Pols und Eckhard Gnodtke geführten Telefonkonferenz haben sich die DB-Konzernbevollmächtigten Manuela Herbort und Martin Walden klar zum Erhalt des Interregio-Express (IRE) von Hamburg nach Berlin über Lüneburg, Uelzen, Salzwedel und Stendal bekannt.

MdB Gnodtke hierzu: "Man hat betont, dass die Bahn den IRE im nächsten Jahr wieder fahren lassen wolle, sobald es die Rahmenbedingungen ermöglichen. Leider konnte man noch nicht einmal den auf der Internet-Seite genannten (End)Termin (...bis voraussichtlich 31. März 2021), soweit es die Dauer des Ausfalls anbetrifft, bestätigen. Unter Hinweis auf Bauarbeiten (die es an der Strecke allerdings seit mehreren Jahren gibt!) sprach man von einer Wiederaufnahme zwischen März und Ende Oktober 2021."

Gnodtke weiter:

"Als man dann davon sprach, dass die Nachfrage nach dem IRE auf der Strecke HH-B während der Corona-Pandemie zu gering sei, um eine kostendeckende Finanzierung der Verbindung zu gewährleisten, habe ich nach den Corona-Hilfen des Bundes (Kapitalaufstockung bei der DB AG um 5 Milliarden Eur sowie  2,5 Milliarden Eur für die Länder, um den Nahverkehr absichern zu können) gefragt und zur Antwort erhalten, dass man bei diesem "eigenwirtschaftlichen Angebot der DB Regio" keine Hilfen erhalte.

Meine Nachforschungen haben allerdings ergeben, dass die DB AG bzw. die DB Regio in keinerlei Weise daran gehindert sind, beim Gesamtkonzern finanzielle Hilfen für das „Produkt“ Interregio zu generieren.