Presse

Presse
12.03.2021, 07:33 Uhr
B190n – Trassendebatte nicht zielführend! Planungen für B190n weiter als allgemein angenommen
Der Bundestagsabgeordnete Eckhard Gnodtke verweist darauf, dass die sog. „Querspange“ zwischen der spätestens 2025 fertiggestellten A14 und der A39 weiterhin essentiell für eine verkehrstechnische Anbindung der Altmark ist. 
 
„Es gibt eine nach meinem Kenntnisstand einstimmig verabschiedete Resolution des Kreistages des Altmarkkreises Salzwedel vom 19.04.2016, in welcher die Beplanung und der Bau der B190n gefordert wurden; auch die IHK Magdeburg hat sich vorbehaltlos hinter diese Forderung gestellt“, ergänzt der Abgeordnete. 
 
Da das Raumordnungsverfahren für die B190n bereits 2007 abgeschlossen wurde und die Linienführung durch das BMVI 2011 erfolgte, hält Gnodtke eine Debatte um die Trassenführung für nicht fruchtbar. Er stellt klar, dass viele Kritikpunkte bereits in der bisherigen Planung berücksichtigt wurden.
 
So sind für die Gebiete, in denen Eingriffe in die Umwelt nicht vermieden werden können, per Gesetz Ausgleichsmaßnahmen vorgesehen. Hierdurch werden betroffene Lebensräume beispielsweise an anderer Stelle gleichwertig wiederhergestellt. 
 
Außerdem wird ein Großteil der Streckenführung der bisherigen B190 in das Projekt aufgenommen. Diese wird ausgebaut und durch Ortsumgehungen z. B. bei Tannenkrug und Leppin ergänzt. Die detaillierte Planung dieser beiden Umgehungen beginnt bereits in diesem Jahr. Weitere Abschnitte der B190n werden schon 2022 folgen. 
 
Gnodtke abschließend: "Wie mir auf mein Schreiben vom 16.10.2020 an den Verkehrsminister hin Anfang Nov. 2020 mitgeteilt wurde, war ursprünglich sogar vorgesehen, Prognosebelastungen auch für die B190n spezifisch zu ermitteln. Dieser Ansatz ist zugunsten konkreter Planungen mittlerweile aufgegeben worden. Ich denke, dass die Bemühungen des Landkreises bzw. des Landrates, der IHK und wohl auch meine Schreiben dafür ausschlaggebend waren!"