Presse

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13.03.2021, 12:56 Uhr
Corona-Gegenmedikamente zulassen! Bundestagsabgeordneter mahnt EMA-Zulassung und anschließende Nutzung der für 400 Millionen Euro gekauften monoklonalen antikörperhaltigen Arzneimittel an
Der Altmärkische Bundestagsabgeordnete Eckhard Gnodtke hat die noch ausstehende Zulassung der Arzneimittel Bamlavinimab vom US-Pharmakonzern Eli Lilly und Casirivimab/Imdevimab (kurz: REGN-COV2) durch die Europäische Arzneimittel-Agentur angemahnt. Das Bundesgesundheitsministerium hatte Ende Januar 2021 200.000 Medikamentendosen für 400 Millionen Euro gekauft und bundesweit an Universitätskliniken ausliefern lassen. Wie aus dem Saarland, aber auch aus mitteldeutschen Universitätskliniken zu hören war, sind diese Medikamente wegen der noch ausstehenden Zulassung bislang nicht verwendet worden.
 
Gnodtke: "Es ist ja wirklich gut, dass vermehrt getestet wird. Wenn ich denn positiv getestet werden sollte – was passiert bei einem halbwegs milden Verlauf? Genau dafür (für uns med. Laien: quasi ein präventiver „Cocktail“) sind eigentlich diese beiden Medikamente gedacht. 
 
Ich habe Bundesforschungsministerin Karliczek und Bundesgesundheitsminister Spahn angeschrieben, dass sie wegen einer umgehenden Zulassung dieser bereits gekauften und ausgelieferten Medikamente bei der EU Druck machen sollen. Oder sich um eine Notzulassung in Deutschland bemühen sollen. In den USA ist die Zulassung dieser Medikamente bereits erfolgt!“