Presse

Presse
30.11.2020, 14:29 Uhr
Querverbinder B 190 n kommt - Planungsbeginn gesichert!
MdB Eckhard Gnodtke freut sich. Erst am 16.10.2020 hat er bei Gelegenheit einer Veranstaltung anlässlich des Planungsbeginns für den letzten und verbliebenen Abschnitt der A14 (Seehausen-Wittenberge/Brandenburg einschließlich Elbbrücke) Verkehrsminister Andreas Scheuer angeschrieben und darauf verwiesen, dass nunmehr auch mit der Beplanung der B 190 n begonnen werden könne. Und noch einmal darum gebeten.

Und nun hält er das Antwortschreiben des zuständigen Parlamentarischen Staatssekretärs in den Händen. Darin steht, dass bereits in der 2. Jahreshälfte 2021 konkret mit der Beplanung der Ortsumgehungen der westlich der (künftigen) A14 liegenden Ortschaften Tannenkrug und Leppin begonnen werden könne. Die weitere Beplanung solle dann ab 2022 erfolgen.

Gnodtke: "Die Bedeutung dieser Antwort kann man überhaupt nicht hoch genug einschätzen. Zuletzt waren in der Altmark Zweifel lautgeworden, ob denn der sehnsüchtig erwartete "Querverbinder" zwischen der A39 und der A14 je Realität werden könne. Diesem Ziel kommen wir jetzt ein großes Stück näher!"

Zum Hintergrund:

Im Bundesverkehrswegeplan 2030 ist die B190 n von der Dringlichkeitseinstufung her lediglich als "weiterer Bedarf mit Planungsrecht (WB*)" eingestuft. Lt. Gnodtke soll es bald  Untersuchungen hinsichtlich einer möglichen Fortführung in östliche Richtung (Heranführung an die A24, vorher Elbquerung bei Havelberg) geben.